Astschere im Test – Das sind die besten Astscheren

Eine gute Astschere ist nur zu finden, wenn man viele Erfahrungsberichte liest oder sich verschiedene Testberichte anschaut. Diese Arbeit habe ich nun für Sie abgenommen. Hierfür habe ich viele Bewertungen analysiert und verschiedene Testberichte verglichen. Anschließend habe ich diesen umfangreichen Ratgeber erstellt. So können Sie sich schnell zwischen den besten Astscheren entscheiden. Sie können sicher sein, dass Sie so keinen Fehlkauf machen und werden viel Freude an ihrer Astschere haben.Astschere, Astschere Test, Astschere kaufen, AstscherenZugegeben:
Auch mit einer stumpfen Astschere werden Sie es schaffen, Äste zu durchtrennen. Gerade bei dünnen Ästen ist das kein Problem. Aber denken Sie daran, dass Äste sauber durchtrennt werden müssen, damit sie neu austreiben. Oder die Äste sind etwas dicker. Für beide Fälle ist eine gut verarbeitete, scharfe Schneide nötig. Auch Gewicht und Verarbeitung müssen stimmen. Wer schon einmal mit einer eingerosteten Astschere gearbeitet hat, kennt das Problem. Die Schere klemmt bei jedem Schnitt. Die Griffe müssen nach jedem Schnitt wieder auseinander gedrückt werden. Mit den Kaufempfehlungen auf möchte ich dabei helfen, einen Fehlkauf zu vermeiden.

Hilfe bei der Auswahl von Astscheren

Eine Astschere sollte nach der Dicke der zu schneidenden Äste ausgewählt werden. Das untere Bild stellt eine Richtlinie dar, an der Sie sich orientieren können. Grundsätzlich sollte man sich aber an die Herstellerangaben halten. Bei Gartenscheren rate ich jedoch, keine Äste zu schneiden, die dicker als 20 mm sind. Nur so kann eine lange Lebensdauer garantiert werden. Bei Astscheren sollte man keine Äste schneiden, die dicker als 40 oder 50 mm sind. Auch hier sollte man auf die Herstellerangaben achten. Bei Äste, die dicker als 50 mm sind, sollte man eine Astsäge benutzen. Bei hoch wachsenden Ästen, an denen man nur schlecht ran kommt, ist ein Hochentaster (elektrische Schere) die richtige Alternative. Sie ist eine lange, elektrische Schere. Mit ihr kann man auch längere Zeit ohne Ermüdung, hoch wachsende Äste beschneiden.

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Worauf sollte man beim Kauf einer Astschere achten?

Es gibt kleine und große Astscheren in verschiedenen Ausführungen, Materialien und Formen. Anhand der Astschere im unteren Bild möchte zeigen, worauf es bei Astscheren ankommt.

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Gelenk

Das Gelenk kann an 2 oder an 3 Punkten gelagert werden, oder sogar als Zahnrad vorhanden sein. Das Gelenk spielt eine große Rolle dabei, wie groß der Kraftaufwand beim schneiden sein kann. Jedoch ist dies schwer nachzuvollziehen. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass die Gelenkstücke aus stabilem Material besteht, wie beispielsweise aus Edelstahl oder aus gehärtetem Stahl. 

Schneide

Die Schneide sollte mindestens aus gehärtetem Stahl bestehen. Selbst dann kommt es drauf an, wie tief das Material gehärtet wurde. Auch geschmiedete Schneiden sind sehr stabil und haltern lange. Wenn die Schneide zusätzlich noch Titanbeschichtet ist, ist man ebenso auf der sicheren Seite. Außerdem ist ein präziser Schliff eine weitere Voraussetzung für saubere Schnitte.

Gelenk

Dass der Griff bricht, kommt bei Astscheren wohl eher selten vor. Wichtiger ist die richtige Länge. Je länger, desto mehr Kraft kann man aufbringen. Das liegt an dem langen Hebelarm. Jedoch muss die Schere so weiter auseinandergespreizt werden, was nicht immer erwünscht ist.

Unterschied Amboss- oder Bypass Astschere

Amboss-Schere: Sie besitzt nur auf einer Seite eine scharfe Klinge. Auf der anderen befindet sich ein „Amboss“. Drückt die Klinge nur gegen den Amboss, so wird der Ast leicht zerquetscht. Dafür haben sich bei Test einige Amboss-Astscheren als besonders kraftsparend erwiesen. Sie eignen sich vor allem für hartes, trockenes Holz.

Bypass-Schere: Beide Seiten besitzen eine scharfe Klinge. Beim Zusammendrücken gleiten sie aneinander vorbei, wie bei einer Schere. So erzeugt man damit saubere Schnitte.

1. Die Testsieger der Gartenscheren

Wenn man mit einer Gartenschere mehr als 3000 Schnitte macht, wird jede Klinge stumpf. Beim Test schaffen es 2 Scheren auch nach 3000 Schnitten noch sauber und mit wenig Kraftaufwand zu schneiden. Es sind die ersten 2 in den folgenden Empfehlungen. Die dritte Astschere von Falco schneidet ein ganz kleines bisschen schlechter ab. Die letzte Schere wurde nicht getestet. Sie überzeugt allerdings von hervorragender Verarbeitung und Qualität. Ein Fehlkauf werden Sie damit nicht machen.

2. Die Testsieger der Astscheren

Auch hier gilt: 2 Astscheren schneiden nach 3000 Schnitten immer noch gut und am Kraftsparendsten. Es sind die ersten beiden in der Empfehlung (Fiskars Power Gear L94 und Gardena Comfort 650 BT). Die Fiskars belegt den ersten Platz, da sie am kraftsparendsten ist. Dafür hat sie aber eine Zahnrad-Übersetzung, muss die Schere bei dicken Ästen weiter auseinander gezogen werden.

Woher kommen die Bewertungen der Astscheren auf dieser Seite?

Nun kommen wir zu dem Teil, an dem ich zeigen möchte, woher meine Bewertungen für diesen ausführlichen Artikel stammen. In diesem Artikel testet Test.de 19 Gartenscheren, 12 Astscheren (darunter 2 Teleskop-Astscheren). Mehr als die Hälfte schneidet schlecht ab! Einer der wichtigsten Eigenschaften: Astscheren sollen mit möglichst wenig Kraft Äste durchtrennen können. Geprüft wurde das ganze deshalb nicht mit der Hand, sondern mit einem Gerät, der die Kraft präzise messen kann.

Gemessen wurde der Kraft­aufwand im Neuzustand und der Kraft­aufwand nach 3 000 Schnitten. Weiterhin ist in der Bewertung mit eingeflossen, ob die Schneide ausbricht, Stabilität der Griffe und ob man kaputte Astscheren noch reparieren kann. Zuletzt wurde jede Astschere von 1 Meter Höhe, 6 Mal auf harten Betonboden fallen gelassen. Die Handhabung musste ebenso stimmen. Manche Scheren schneiden so schlecht ab, dass sich ihre Schneiden auseinanderspreizen, wie es bei einer Astschere von Obi der Fall war.

Insgesamt sind 8 Geräte durch die Prüfung gefallen, z.B. weil die Griffe gebrochen sind. Nur wenige Geräte kommen weiter, die ich bei der Bewertung und beim Vergleich mit anderen Astscheren berücksichtigt habe.

Weitere Bewertungen sind natürlich von anderen Testseiten mit eingeflossen. Auch von aktuellen Tests. Als Vergleich habe ich zusätzlich sämtliche Kundenbewertungen von Amazon mit einfließen lassen. Wie die Bewertung dabei analysiert wird, möchte ich jetzt hier nicht weiter vertiefen, da der Artikel sonst zu umfangreich wird.

Pflege der Astschere

Nach dem Gebrauch sollte Sie die Schere mit einem Lappen trocken abwischen. Die geschnittenen Bäume verlieren Saft. Dieser klebt nicht nur. Er bleibt auf der Klinge. Das kann zu Korrosion und Rost führen. Denken Sie immer dran, dass bewegliche Teile immer gesäubert werden müssen. Vernachlässigt man das, kann die Klinge mit der Zeit abstumpfen. Die Klinge kann natürlich nachgeschärft werden. Aber nur wenn der Hersteller dies erlaubt oder einen Hinweis dazu angibt. Bei gehärtetem Stahl ist beispielsweise nur die äußere Schicht gehärtet. Hier sollte man nicht nachschärfen, außer der Hersteller gibt dies an. Edelstahl dagegen kann bedenkenlos nachgeschärft werden.

Astscheren reparieren

Meistens bricht der Griff oder die Schneide wird stumpf. Das sind die häufigsten Beschädigungen bei Astscheren. Doch mit den richtigen Empfehlungen können Griffbrüche so gut wie ausschließen. Dies ist meistens bei günstigeren Geräten der Fall. Klingen können nur dann ausgetauscht werden, wenn es Ersatzklingen einzeln zu kaufen gibt.

  1. Beginnen Sie mit einer Reinigung, um zunächst alle Rückstände zu entfernen.
  2. Lösen Sie die Mutter mit einem Gabelschlüssel.
  3. Die Klinge ist meistens an einem Stiel befestigt. Diese müssen Sie mit einem geeigneten Werkzeug herauslösen (meistens mit einem Inbusschlüssel).
  4. Bevor Sie die neue Klinge einsetzen, sollten Sie die Schere mit einem geeigneten Fett etwas schmieren.
  5. Nun muss die Astschere wieder in umgekehrter Reihenfolge montiert werden.

Klingen schleifen

Sollte die Klinge mal stumpf sein, braucht sie einen neuen Schliff. Bitte nutzen Sie dafür auf keinen Fall elektronischen Maschinen. Bei größeren Werkzeugen, wie beispielsweise die Axt, kann man auch eine Flexe benutzen. Aber nicht bei Gartenscheren. Sie sind nicht für eine so feine Arbeit gedacht. Kaufen Sie sich zum schleifen der Klinge ein geeignetes Schleifset für Gartenwerkzeuge. Darin können Schleifsteine mit verschiedener Körnung, ein Abziehstein und eine Schleifpaste enthalten sein. Eine Anleitung zum schleifen wird in der Regel mitgeliefert.

Zubehör

Beim verwenden von Schneidwerkzeugen sollten Sie auch auf die Arbeitssicherheit achten. Eine Astschere ist ein harmloses Werkzeug. Aber Unfälle sind nicht ausgeschlossen. Ein Paar Gartenhandschuhe sollte man dabei anziehen. Somit sind Sie vor Kratzern und Schmutz geschützt. Noch besser eignen sich allerdings Schnittschutzhandschuhe.