Fluorid: gesund oder schädlich?

Es gibt nicht viele Themen, über die so viel gestritten wird, wie über Fluorid. Die einen sagen, es ist gesund für die Zähne, während andere es als pures Gift bezeichnen. Doch was ist wirklich dran an der Sache und wieso denke gerade ich, dass ich hier mehr Klarheit in das Thema bringen kann?

Mein Interesse zu diesem Thema kommt daher, dass ich immer mal Biochemie studieren wollte. Ich befasse mich deshalb allgemein mit dem Thema Gesundheit.

Mit Fluorid habe ich mich sehr lange auseinandergesetzt – vor allem deshalb, weil ich eine Zeit lang Probleme mit meinen Zähnen hatte. Dazu habe ich auch gleich 3 Bücher zum Thema Zahngesundheit gelesen. Hier ist meine Erkenntnis.

Die Sache mit den Zahnärzten…

Wenn man das Thema Fluorid und ihre Wirkung im Körper verstehen will, dann muss man überhaupt erst verstehen, was Fluorid überhaupt ist. Und das tun die wenigsten!

Ich habe hunderte Forenkommentare und Artikel über Fluorid gelesen, dutzende Videos dazu angeschaut, mich von Wikipedia bis sonst wohin durchgelesen und mindestens 3 Bücher zum Thema Zahngesundheit gelesen. Ich habe mich bei Zahnarztbesuchen mit Zahnärzten unterhalten und gemerkt, dass einige Zahnärzte selbst nicht genau wussten, was der Unterschied zwischen den Fluoridarten ist.

Wenn dann die Antwort kommt, dass sogar in Lebensmitteln Fluorid enthalten ist und es deshalb völlig unbedenklich ist, dann weißt du, dass dieser Zahnarzt nicht wirklich den Durchblick hat, weil es giftige und ungiftige Fluoridverbindungen gibt und in Lebensmitteln natürlich nur natürliches, also völlig ungiftiges Fluorid enthalten ist.

Bei der Frage, ob Calciumfluorid in Zahnpasta nicht besser wäre als Nariumfluorid, wusste eine Zahnärztin gar nicht, was sie mir antworten sollte. Ich denke, dass Zahnärzte das Thema nicht so tiefgreifend behandeln und schon gar nicht die Wirkung im Körper. Ist klar, es sind ja auch Zahnärzte und keine Wissenschaftler. Sicherlich lernen sie auch nicht viel über die chemische Zusammensetzung und was exakt passiert, wenn man anstatt Natriumfluorid zum Beispiel Aluminiumfluorid zu sich nimmt oder doch Calciumfluorid.

Aber ALLE Zahnärzte empfehlen es doch! Genau. Und doch können sie nur das weitergeben, was sie lernen mussten, was nichts mit Wissen zu tun hat.

Es wäre aber wichtig, zu wissen, was genau passiert wann – um dann eine genaue konkrete Aussage zu machen, um Patienten aufzuklären!

Es ist heute ganz leicht, jemanden in die Verschwörungsschublade zu stecken. Einmal das Thema Fluorid erwähnt und schon ist man drin und kommt nicht mehr heraus. Vor allem Zahnärzte denken, sie wüssten es ganz genau. Frägt man dan ganz genau nach, können viele selbst oft keine professionelle Antwort geben.

Ich erinnere mich daran, als ich einen Zahnarzt fragte, ob es eine gute Idee sei, die Zähne mit Wasserstoffperoxid zur Deinfizierung zu spülen, dem Phosphorsäure als Stabilisator hinzuzugefügt wurde. Und wie wie schon von vornherein geahnt, bekam ich keine rechte Antwort. Aber auch hier sollte ein Zahnarzt die Antwort kennen, weil er schließlich selbst lernt, wie man mit Wasserstoffperoxid die Zähne aufhellt (Bleaching).

Ich will keineswegs über Zahnärzte schimpfen. Sie leisten exzellente Arbeit. Für mich ist es eine Art Kunst auf höchstem Niveau. Es sind aber Zahnärzte und keine Chemiker. Wer denkt, der Zahnarzt weiß es, der sollte wissen: Er hat es so gelernt und gibt es nur so weiter.

Was ist Fluorid?

Ich werde das zunächst mit einem anderen Beispiel näher erklären: unserem Kochsalz. Verstehst du das, dann wirst du auch kein Problem damit haben, das Thema Fluorid zu verstehen, da sich beide Verbindungen sich stark ähneln.

Es gibt 118 chemische Elemente. Alle diese Elemente haben eines gemeinsam: Im Periodensystem liegen sie in reiner Form (also elementar) vor.

  • Natrium besteht also nur aus dem Element Natrium (Na).
  • Chlor besteht nur aus dem Element Chlor (Cl).

Wichtig ist jetzt zu verstehen, dass in der Natur weder Natrium noch Chlor in reiner Form (elementar) vorkommen. In der Natur kommen Chlor und Natrium zum Beispiel in gebundener Form als Natriumchlorid (Salz) vor. Und das gilt für ALLE elementaren Feststoffe.

Doch wie kommt man an diese elementaren Stoffe? Ganz einfach, indem man sie voneinander trennt.

Im Falle des Kochsalzes werden beide Elemente durch ein chemisches Verfahren (der Elektrolyse) gewonnen. Elemente wie Natrium oder Chlor gehen in der Natur jedoch immer eine Verbindung mit anderen Stoffen ein. Zum Beispiel verbinden Natrium und Chlor sich. Dadurch entsteht Natriumchlorid (NaCl), also Kochsalz.

Gehen wir aber einen Schritt weiter und schauen uns die Elemente separat an:

  • Chlor ist in seiner reinen Form ein toxisches, stark stechendes, riechendes Gas. Eine kleine Menge davon reicht aus, um einen Menschen zu töten.
  • Natrium ist sehr reaktiv. Das heißt, dass mit vielen anderen Elementen schnell eine Reaktion eingeht. Es explodiert beispielsweise, wenn es in Kontakt mit Wasser kommt. Hier ein kleins Beispiel, was Natrium in Wasser anrichten kann.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Mischt man die beiden Elemente Natrium und Chlor, entsteht Kochsalz, welches für den Menschen lebensnotwendig ist. Im Magen werden die chemischen Elemente jedoch wieder getrennt. Das Chlor wird benötigt, um Magensäure zu bilden und regelt den Säure-Basen-Haushalt, während Natrium den Wasserhaushalt im Körper reguliert. In beiden Fällen wirken die Stoffe im Körper jedoch nicht als Gift, sondern sind lebensnotwendig.

Salz kann man auch anfassen. Es ist nicht giftig. Ebenso das Natrium. Das Chlorgas dagegen, was zur Herstellung von Salz verwendet wird, ist sehr giftig.

Ähnlich verhält es sich mit Fluorid:

Fluorid kommt in der Natur nur als Fluorit vor und wird in Bergwerken abgebaut. Fluorit selbst besteht aber bereits aus 2 Elementen –  dem Fluor (F) und dem Calcium (Ca). Deshalb kennt man es auch als Flussspat oder besser noch als Calciumfluorid.

Im folgenden Bild sieht man so ein Fluorid-Kristall. Es sieht wunderschön aus und exisitert in verschiedenen Farben und Formen auf unserer Erde.

Fluorit, Calciumfluorit

Bild von Ursula auf Pixabay

Trennt man das Fluorit, also das Calciumfluorid in seine Bestandteile auf, dann enthält man Calcium und reines Fluor (F). Fluor selbst ist (wie Chlor, gasförmig), extrem reaktiv und geht mit fast allen anderen chemischen Elementen eine Verbindung ein. Genau genommen ist noch reaktiver als Chlor, also noch gefährlicher. Es ist nicht umsonst ein hochgiftiges Gas. In der Natur kommt reines Fluor natürlich nicht vor.

Calciumfluorid jedoch ist völlig ungefährlich. Man kann es sogar anfassen. Es ist ungiftig. Calciumfluorid kommt in den Zähnen und Knochen vor und in der Natur findet man Calciumfluorid in Form wundeschöner Kristalle vor.

Du siehst also, dass Fluor und Chlor sich sehr ähneln. Beide sind elementar sehr giftig und tödlich. In Verbindung mit anderen Elementen werden sie ungiftig. Und das nur deshalb, weil sie Verbindungen mit basischen oder alkalischen Elementen eingehen, die aus den giftigen und sehr sauren Gasen etwas ungiftiges und Neutrales machen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Säuren in der Natur gerne Verbindungen mit basischen Elementen eingehen und so neutralisieren. Wenn du das Thema Säuren und Basen noch nicht verstehst, dann ist es wichtig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, bevor du diesen Artikel zu Ende liest. Nur dann kannst du verstehen, wie aus etwas so giftigem wie Fluor etwas entsteht, was dann einfach völlig ungiftig ist.

Hier kannst du mehr über das Thema Neutralisation erfahren: Was ist Neutralisation?

Im neutralisierten Zustand sind also weder Natriumchlorid (Salz) noch Fluorit (Calciumfluorid) giftig.

Fluoridsalz: Was passiert im Körper mit Fluorid?

Wichtig er ist die Frage, was im Körper mit den Stoffen passiert. Und hier wird es erst interessant. Denn: Beide Stoffe lösen sich in Verbindung mit Säure auf. Chlor erfüllt jedoch eine wichtige Aufgabe im Körper. Es ist sogar lebensnotwendig! Fluorid dagegen nicht – und im Gegensatz zu Chlor, reichert sich Fluorid im Körper an.

Schluckt man es (z. B. als fluoridiertes Salz), dann geht es nicht in die Zähne, sondern landet zunächst im Magen. Und wer jetzt denkt, dass es dann über die Blutbahn bis in die Zähne geleitet wird, den muss ich entäuschen. Doch dazu später mehr.

Was passiert mit Fluorid im Magen?

Das Fluorid löst es sich im Magen auf und so entsteht eine winzig kleine Menge Fluor (das giftige). Natriumfluorid ist in Wasser nur schwer löslich. Kommt es aber mit der Magensäure in Kontakt, dann entsteht im Magen also wieder das reine Fluor – allerdings nicht gasförmig, sondern in Form von Fluorwasserstoffsäure (HF), auch Flusssäure genannt.

Flusssäure ist eine farblose, stechend riechende Flüssigkeit. Sie greift Glas stark an (Glasätzen) und wirkt stark ätzend auf die Haut, die Schleimhäute und die Bindehaut der Augen.

Wenn jemand also denkt, dass er seinen Zähnen mit fluoridiertem Salz etwas Gutes tut, dann kann ich nur sagen: Hättest du wohl gerne!

Flusssäure wird freigesetzt.

Zudem wird nur 1 Prozent der aufgenommen Fluoridmenge über den Speichel an die Zähne weitergegeben.

Wie viel 1 Prozent sind und dass das für die Kariesvorbeugung nichts bringt, muss ich hier wohl nicht extra erwähnen! Mit anderen Worten:

Fluoridsalz bringt GAR NIX!

Fluoretten für Neugeborene

Eltern kennen es. Fluoretten. Enthalten sind Vitamin D3 und Natriumfluorid. Der Sinn dahinter: Das darin enthaltene Fluorid soll über die Blutbahn und über den Speichel bereits in die Zähne gelangen. Dort wird es in den Zahnschmelz eingelagert und soll so schon von kleinauf Karies vorbeugen.

Jetzt kommt das große Aber:

Erstens: Wie bereits oben erwähnt, wird das Fluorid bei Kontakt mit Magensäure in Flusssäure umgewandelt.

Zweitens: Kinder bekommen erst ihre Milchzähne, die dann (meistens) sowieso irgendwann ausfallen. Wozu dann das Fluorid?

Drittens: Nur ein Bruchteil des Fluorids gelangt über den Speichel in den Mundraum. Die künstliche Intelligenz antwortet auf meine Frage folgendes:

Obwohl nur ein geringer Prozentsatz der aufgenommenen Fluoridmenge über die Speicheldrüsen in den Mundraum gelangt, ist der Effekt auf die Remineralisierung der Zähne nicht allein von dieser Menge abhängig.

Mit anderen Worten: Fluoretten bringen hier so gut wie nichts.

Viertens: Auch über die Blutbahn galangt nur ein geringer Anteil an Fluorid in die Zähne. Schaut man sich einen Zahn also genauer an, dann wird einem sofort klar, dass das Fluorid (wenn es überhaupt in die Zähne ankommt), den Zahn nur von innen härtet.

Ich persönlich habe noch nie mit der Innenseite meiner Zähne auf Essen herumgekaut. Geht ja auch nicht. Schließlich sind sie schön von Zahnfleisch umgeben und kommen niemals mit Essen in Berührung. Es macht überhaupt keinen Sinn, die Zähne von innen heraus zu härten. Von außen schon, aber niemals von innen.

Die Leute, die das behaupten, würden ihre Feinde im Mittelalter wahrscheinlich auch erst in die Burg lassen, um sie dann von innen zu bekämpfen.

Wer seinen Kindern also Fluoretten gibt, sollte das meiner Meinung nach nochmals gut überdenken.

Calciumfluorid und Natriumfluorid: Ein großer Unterschied

Doch das fatale kommt erst noch. Was viele nicht verstehen, ist der Unterschied zwischen Calcium- und Natriumfluorid. Aber: Wer das versteht, versteht mehr, als die meisten Menschen es über Fluorid jemals tun werden.

Wie bereits oben erwähnt, kommt in der Natur Fluorid in Form von Calciumfluorid vor. Es handelt sich dabei um Kristalle (siehe oben). Schaut man sich so eine Kristallstruktur an, wird man schnell merken, dass die Fluor-Anionen in dem Calciumgitter fest verankert sind. Es ist darin fest verfangen. Es löst sich auch nicht einfach heraus. Es löst sich auch nicht in Wasser und wenn man es in eine Säure gibt, dann muss diese Säurelösung sehr sauer sein und über einen bestimmten Zeitraum einwirken, bis sich Calciumfluorid auflöst.

Ich habe mich lange gefragt, ob die Magensäure ausreicht, um Calciumfluorid aufzulösen. Ich weiß, dass die Säurekonzentration sehr hoch sein muss, um Calciumfluorid aufzulösen. Im Magen löst sich Calciumfluorid also nur sehr schlecht oder gar nicht auf. Es würde demnach aber auch nichts bringen, sich mit Calciumfluorid die Zähne zu putzen (es gibt Zahnpasten mit Calciumfluorid).

Doch die Wissenschaft ist schlauer. Zum Beispiel fand man heraus, dass man Calciumfluorid aufspalten kann, indem man es mit heißer Schwefelsäure (einer starken Säure) aufkocht. Dadurch wird hochgiftiges Fluorwasserstoff freigesetzt.

Und jetzt kommts:

Neutralisiert man es mit Natron, entsteht Natriumfluorid. Erinnerst du dich noch noch, was ich über reaktive Elemente gesagt hatte? Natrium ist sehr reaktiv und reagiert mit Wasser und sogar an der Luft. Kein Wunder, dass sich Natriumchlorid (Kochsalz) leicht in Wasser auflösen lässt. Natrium ist deutlich reaktiver als Calcium.

Aus diesem Grund ist Natriumfluorid ebenfalls viel reaktiver als das natürlich vorkommende Calciumfluorid. Während sich Calciumfluorid (selbst in Säure) kaum auflösen lässt, ist Natriumfluorid bereits in Wasser mäßig löslich. Kommt es aber mit einer anderen Säure (auch Magensäure) in Berührung, dann löst es sich auf und Fluor wird freigesetzt. Jetzt weist du auch, weshalb es keine gute Idee ist, eine Tube Zahnpasta zu schlucken.

Wer verstanden hat, dass Natriumfluorid sich in Kontakt mit Magensäure auflöst, würde ab dem heutigen Tag wahrscheinlich vollkommen auf Fluoridsalz verzichten.

Natriumfluorid ist toxisch, Calciumfluorid nicht

Es geht allerdings noch weiter. Weiter oben habe ich ein Bild eines schönen Kristalls aus Calciumflurid eingebunden. Ich habe erwähnt, dass es ungiftig ist. Man kann es sich sogar auf das Regal stellen. Man kann es auch anfassen.

Natriumfluorid dagegen sollte man eher meiden. Natriumfluorid ist giftig. Es ist so giftig, dass man mit etwa einem Gramm einen 70 kg schweren Menschen töten könnte.

Die Menge macht das Gift?

Also Salz mit Calciumfluorid würde ich jederzeit konsumieren. Salz mit Natriumfluorid will ich gar nicht in meinem Körper haben. Das ist zum Beispiel auch der Grund, warum ich Zahnpasta ohne Fluorid benutze. Nicht weil es nicht die Zähne härtet. Fluorid härtet die Zähne. Das ist vollkommen richtig. Aber Natriumfluorid ist bereits so toxisch und davon möchte ich nicht die kleinste Menge in meinem Mund haben.

Ich verstehe, dass man nur eine sehr geringe Menge davon aufnimmt. Es bringt keinen um. Es geht aber um die langfristige Auswirkung im Körper. Aber dazu später mehr.

Der Vergleich mit dem Hai

Oft habe ich bereits gelesen, dass Fluorid so wichtig sei, weil Haizähne fast nur aus Fluorid bestehen und Haie deshalb auch kein Karies bekommen. Deshalb sei es auch gut, dem nachzuahmen und viel Fluorid in die Zähne zu bekommen.

Die Theorie ist gut. Gefällt mir als Techniker sogar ausgesprochen gut. Natur kapiert – Natur kopiert, kann ich da nur sagen.

Allerdings hat der Hai von Natur aus solche Zähne, weil er seine Beute reißt. Fluorid macht die Zähne härter. Hart bedeutet aber, dass es umso spröder wird. Schon mal überlegt, wieso eine Fensterscheibe zerbricht, wenn man sie hinschmeißt? Weil sie sehr hart ist. Warum zerbricht Baustahl dann nicht? Ist doch auch hart, oder? Nein, ist es nicht. Baustahl ist weich und hat eine viel höhere Streckgrenze.

Haizähne sind aber sehr hart. Und deshalb auch spröde. Macht aber nichts. Wenn einer abbricht, wachsen sie einfach nach. Wachsen die Zähne beim Menschen nach? Nein! Jetzt weist du auch, wieso es der Vergleich mit dem Hai völliger Schwachsinn ist.

Haie fressen aber auch kein Zucker, keine Süßigkeiten, kein Chips, kein Fast Food und sie trinken keine Süßgetränke. Es ist deshalb genau ein Schwachsinn, dies nur auf das Fluorid zu schieben.

Doch das beste kommt erst noch:

Forscher haben Haizähne in eine Lösung mit Kariesbakterien gelegt. Und was ist passiert? Die Zähne wurden angegriffen. Somit sind selbst diese Zähne nicht ganz gegen Karies geschützt.

Dass Haie in der Natur kein Karies kriegen, kann zudem auch daran liegen, dass sie nur das fressen, was die Natur ihnen bietet und sich durch das ständig umgebene Wasser gar keine Beläge (Biofilm) erst absetzen, sowie beim Menschen. Man sieht also, dass der ganze Vergleich ein kompletter Schwchsinn ist. Hier werden eben Birnen mit Äpfeln verglichen.

Neben dem Hai gibt es außerdem eine ganze Menge anderer Tiere, die ebenfalls kein Karies bekommen, aber keine fluoridierten Zähne haben. Die Fledermaus zum Beispiel. Dabei isst sie extrem viel Zucker. Wie geht das bitte? Der ganze Vergleich mit den Tieren ist zwar gut gemeint, aber nicht wirklich vergleichbar.

Fluorid: Notwendig für die Zähne?

Dieser Punkt dürfte für die meisten der Interessanteste sein. Fluorid für die Zähne. Ist das wirklich notwendig?

JA, natürlich! Fluoride machen die Zähne oberflächlich härter. Die Zähne sind dann besser vor Säuren geschützt. Das ist aber der einzige Grund, um sich mit Fluorid-Zahnpasta die Zähne zu putzen. Zudem wird es beim Zähneputzen nur lokal aufgetragen und nicht geschluckt, sowie es beim Salz der Fall ist. Und das ist ja auch völlig okay so.

Die beste Vorbeugung gegen Karies ist jedoch die Ernährung, weil die Zähne über den Speichel remineralisiert werden. Das ist der normale Weg – der übliche Weg. Stimmt die Zusammensetzung des Speichels nicht, dann funktioniert die Remineralisierung nicht mehr richtig.

Dazu kommt viel Säure aus unserer Ernährung, die die Zähne direkt angreift. Das wusste bereits König Salomo. Cola hat beispielsweise einen pH-Wert von teilweise unter 1,7. Das ist schon sehr sauer und ja, es greift die Zähne. Wenn die Reminerlaisierung nicht mehr funktioniert, dann liegt das an der Zusammensetzung des Speichels. Diese hängt von der Ernährung ab. Klingt soweit logisch oder? Wer jeden Tag 2 Liter Cola in sich hineinpumpt, der braucht mit Fluorid gar nicht um die Ecke kommen.

Doch was ist jetzt richtig?

Zahnpasta mit Fluorid kann also die Zähne härter machen. Das ist vor allem für die Menschen sinnvoll, denen ihre Ernährung sowieso am vollkommen egal ist. Cola, Energiedrinks, Essig, Zucker sind hervorragende Freunde für unsere Zähne.

Wer eine zahngesunde Ernährung pflegt, der ist überhaupt nicht auf fluoridierte Zahncremes angewiesen. Es ist völlig überflüssig, da die Zähne in diesem Fall nicht gehärtet werden müssen. Die regelmäßige Zahnpflege in Kombination mit einer zahngesunden Ernährung führt automatisch dazu, dass die Zähne remineralisiert werden.

Fluoride und die Schilddrüse

Früher gab es es eine hervorragende Methode, um eine Schilddrüsenüberfunktion mit Fluorid zu behandeln. Fluorid ist nämlich ein Enzymblocker. Enzyme haben wir in der Schilddrüse. Fluorid ist perfekt dafür geeignet, um diese Enzyme zu blocken.

Die Enzyme sind an der Bildung von Schilddrüsenhormonen beteiligt. Viele Schilddrüsenhormone erhöhen den Stoffwechsel und das bedeutet, dass man schlank wird. Kann die Schilddrüse jedoch keine ausreichenden Hormone bilden, entsteht eine Unterfunktion der Schilddrüse. Die Gewichtszunahme ist also vorprogrammiert.

Das Problem dabei ist aber, dass bei Fluorid auch bei gesunden Menschen die Enzyme in der Schilddrüse blocken kann. Das kann über viele Jahre hinweg geschehen. Es entsteht eine schleichende Schilddrüsenunterfunktion. Der Stoffwechsel verlangsamt sich. Die Folgen: Müdigkeit, Lustlosigkeit, Gewichtszunahme und vieles mehr.

Toxine gehören meiner Meinung zu den häufigsten Ursachen für eine Schilddrüsenunterfunktion. Wer bereits an einer Schilddrüsenunterfunktion leidet, dem rate ich, Fluorid umgehend zu vermeiden.

Fluorid blockiert den Calcium- und Magnesiumstoffwechsel

Diese Aussage habe ich direkt aus Wikipedia übernommen! Geht man dem nach, wird man schnell feststellen, dass Osteoporose (Knochenschwund) in Deutschland immer weiter zugenommen hat und sich in den nächsten 20 Jahren wohl verdoppeln wird. Wie kann das sein?

Hier sind einige Gründe dafür:

  • Mangelnde Bewegung
  • Vitamin-D Mangel
  • Zu wenig Calcium
  • Vitamin K2-Mangel

Aber auch durch eine saure Ernährung kann Calcium aus den Knochen ausgelagert werden. Säuren tragen dazu bei, dass der Körper übersäuert. Natürlich übersäuertder Körper nicht wirklich, da der Körper stets dazu bemüht ist, einer Übersäuerung entgegenzuwirken. Calcium spielt eine große Rolle dabei, um eine Übersäuerung zu neutralisieren und wird, wenns sein muss, einfach aus den Knochen entnommen. Die Kochen werde also einfach abgebaut. Über Jahrzehnte hinweg führt das dazu, dass immer mehr Calcium aus den Knochen ausgelagert wird. Irgendwann sind die Knochen porös und löchrig. Osteoporose, heißt es dann beim Arzt.

Fluorid ist zwar keinesfalls der Hauptfaktor für eine Osteoporose, aber trozudem ein weiterer Faktor und somit einer zuviel.

Lies dazu diesen Artikel: Unsere Knochen finden sauer nicht lustig.

Fluorid blockiert also nicht nur den Calcium- und Magnesiumstoffwechsel, sondern wird im Magen auch noch in Säure umgewandelt. Also wieder ein Zuviel an Säure, welche der Körper mit Calcium neutralisieren muss.

Welche Krankheiten entstehen durch Fluorid?

Tja, das weiß keiner so genau. Ich stelle hier jedoch ein paar Fragen in den Raum, ohne diese zu beantworten:

  • Im Magen wird Natriumfluorid wieder in Säure umgewandelt. Könnte das dazu beitragen, dass der Körper übersäuert und so weitere Krankheiten entstehen?
  • Fluorione binden sich an Calcium. Kann es sein, dass sich Fluoride sich an Calcium binden und so dazu beitragen, dass Gefäßwände sich verhärten und spröde werden?
  • Calcium sorgt im Körper dafür, Säuren abzupuffern. Kann es sein, dass Fluorid zur Übersäuerung des Körpers beiträgt und so irgendwann mit schuld an Osteoporose?
  • Blockt Fluorid die Enzyme in der Schilddrüse und führt so unter Umständen zu einer Schilddrüsenunterfunktion?

Ich bin kein genereller Feind von Fluorid

Ich möchte hier nochmal ausdrücklich erwähnen, das ich kein grundsätzlicher Feind von Fluorid bin. Ich putze mir meine Zähne hin und wieder auch mal mit fluoridhaltiger Zahnpasta (auch wenn nur sehr selten). Ich führe beim Zahnarzt regelmäßig eine PZR (Professionelle Zahnreinigung) durch. Dabei wird ein Fluoridlack auf die Zähne aufgetragen. Aber ist erstens lokal und zweitens selten. Das finde ich durchaus okay. Geht man zu Freunden oder der Familie essen, weiß man auch nicht immer, was drin ist. Das passiert aber nicht so oft. Wenn diese also mit Fluoridsalz kochen, ist das auch noch im Rahmen.

Ich schreibe das, weil ich genau weiß, dass solche wie ich schnell als Verschwörungstheoretiker abgestempelt werden. Ist mir ehrlich gesagt auch völlig schnuppe! Ich habe mich sehr intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und weiß, dass meine Argumente fast alle auch auf Fakten basieren.

Erik Jeske

Erik Jeske

Ich liebe die Natur, die Pflanzen, die Bienen und vor allem meinen schönen Garten. Besonders gerne habe ich jedoch meine kleine Hühnerschar. Auf dieser Seite zeige ich dir nicht nur, wie du Gemüse und Kräuter richtig anpflanzt. Ich teste auch verschiedene Garten- und Küchengeräte und stelle die Besten davon hier vor.

Hinterlasse ein Kommentar